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Riemchen


1. Begriffserklärung
2. Einsatzmöglichkeiten
3. Verarbeitung von Riemchen
3.1 Verarbeitung von Riemchen mit Fuge
3.2 Verarbeitung von Riemchen ohne Fuge
3.3 Hinweise zur Verarbeitung
4. Welcher Kleber für welchen Untergrund?
4.1.Mineralischer Kleber
4.2. Organischer Kleber
5. Reinigung und Pflege

 

1. Begriffserklärung

Wenn man von Riemchen spricht, spricht man von einem Flachverblender oder auch Sparverblender genannt. Hier handelt es sich um eine dünne Art der Wandverkleidung, die häufig zum Einsatz kommt, wenn eine bereits vorhandene Wandkonstruktion verblendet werden soll. Der Vorteil von Riemchen ist die geringe Dicke. Riemchen tragen i.d.R. ca. 0,5 - 4 cm auf die vorhandene Wandkonstruktion auf. Dies hat natürlich auch ein geringeres Gewicht zur Folge - ein weiterer Vorteil gegenüber einem Vollstein oder Vollverblender. Selten werden noch Natursteinriemchen verwendet. Häufiger kommen Steinnachbildungen aus Leichtbeton, wie z.B. die Riemchen Cäsar, oder Riemchen bzw. Fliesen auf Feinsteinzeugbasis wie die Riemchen Metro zum Einsatz. Schon lange hat sich die Produktpalette von herkömmlichen Klinkeroptiken weiterentwickelt. Heutzutage gibt es viele moderne Stein- und Holzoptiken.

 

2. Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten von Riemchen sind sehr vielfältig. Alle Riemchen in unserem Programm sind sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich geeignet. Dies ist i.d.R. bei allen Riemchen der Fall. Die Riemchen Cäsar und die Riemchen Metro sind UV-beständig, frostbeständig und auch für Kamine und Feuerstellen geeignet. Auch in Saunen bis 70° können die Riemchen problemlos eingesetzt werden.

 

3. Verarbeitung Riemchen

Die Verarbeitung von Riemchen kann von jedem Fachbetrieb ohne Schwierigkeiten erledigt werden. Auch einem guten Heimwerker ist diese Arbeit zuzutrauen.  Es wird in den ersten Schritten ein sauberer und haftfähiger Untergrund geschaffen. Die Riemchen werden dann mit einem Flexkleber wie Fliesen an die Wand geklebt. Es gibt bei den Riemchen intern noch einmal die Verlegung mit oder ohne Fuge. Einige Riemchenmodelle sind so produziert, dass dieses keine Fugen haben und einfach Stoß an Stoß gesetzt werden. Bei den Riemchen mit Fuge wird einfach die mitgelieferte Fugenmasse in die Fugen gedrückt. Bei den meisten Riemchenmodellen gibt es kein Verlegeschema, da diese nach dem Geschmack des Kunden verlegt werden können. Zum Schluss kann man die Riemchen dann noch mit einer Imprägnierung vor Dreck und Verunreinigungen schützen.


3.1 Verarbeitung von Riemchen mit Fuge:

Folgendes Equipment wird benötigt:

- Wasserwaage.
- Kleber (entsprechend geeigneten für den jeweiligen Untergrund)
- Fugenmasse
- Flex mit Steintrennscheibe
- Kelle + Zahnspachtel (mittel)
- Spritztüte
- Handschuhe
- Schutzbrille
- Pinsel / Fugeisen
- Handfeger
- Halterungsschrauben

Schritt 1:
Legen Sie die Riemchen zunächst trocken aus. Die Fugenbreite varriert je nach Geschmack und kann dabei frei gewählt (1-4 cm je nach Optik).

Schritt 2:
Befreien Sie den Untergrund von Schmutz und Staub. Bei sandigen oder stark saugenden Oberflächen sollte eine Grundierung verwendet werden.

Schritt 3:
Befreien Sie das Riemchen von Schmutz und Staub.

Schritt 4:
Tragen Sie den Kleber mit dem Zahnspachtel auf den Untergrund auf. Arbeiten Sie hier in Quadratmeterabschnitten.

Schritt 5:
Tragen Sie den Kleber mit dem Zahnspachtel auch auf die Rückseite des Riemchens auf.

Schritt 6:
Setzen Sie das Riemchen in das Kleberbett und drücken Sie es an. Größere Riemchen können mit Halterungsschrauben befestigt werden. Nachdem Sie die Riemchen angebracht haben lassen Sie den Kleber 24 Stunden aushärten.

Schritt 7:
Rühren Sie die Fugenmasse an und füllen Sie diese in die Spritztüte.

Schritt 8:
Spritzen Sie die Fugenmasse mit der Spritztüte in die Fugen und streichen Sie diese anschließend mit einem Pinsel oder Fugeneisen glatt. Rückstände der Fugenmasse auf dem Riemchen entfernen Sie sofort mit einem nassen Schwamm, ansonsten kommt es später zu unschönen Verunreinigungen.

Sie können die Anleitung " Verarbeitung von Riemchen mit Fuge" auch ganz einfach als PDF downloaden und es während der Verarbeitung am Mann haben.

3.2 Verarbeitung von Riemchen ohne Fuge:

Folgendes Equipment wird benötigt:
- Wasserwaage
- Kleber (entsprechend geeigneten für den jeweiligen Untergrund)
- Flex mit Steintrennscheibe
- Kelle + Zahnspachtel (mittel)
- Handschuhe
- Schutzbrille
- Handfeger

Schritt 1:
Befreien Sie den Untergrund von Schmutz und Staub. Bei sandigen oder stark saugenden Oberflächen sollte eine Grundierung verwendet werden.

Schritt 2:
Befreien Sie das Riemchen von Schmutz und Staub.

Schritt 3:
Tragen Sie den Kleber mit dem Zahnspachtel auf den Untergrund auf. Arbeiten Sie hier in Quadratmeterabschnitten.

Schritt 4:
Tragen Sie den Kleber mit dem Zahnspachtel auch auf die Rückseite des Riemchens auf.

Schritt 5:
Setzen Sie die Riemchen in das Kleberbett, drücken Sie diese an und richten Sie diese mit einer Wasserwaage oder Richtschnur gerade aus.

Schritt 6:
Verlegen Sie die Riemchen Stoß auf Stoß, überprüfen Sie hierbei regelmäßig die horizontale Ausrichtung der Riemchen.

Sie können die Anleitung " Verarbeitung von Riemchen ohne Fuge" auch ganz einfach als PDF downloaden und es während der Verarbeitung am Mann haben.

3.3 Hinweise zur Verarbeitung:

- Die Riemchen Cäsar können mit einer handelsüblichen Flex zugeschnitten werden.
- Außenecken können mit verfügbaren Eckstücken ausgebildet werden (eine Übersicht, welche Optiken über Eckstücke verfügen finden Sie in unserem Prospekt)
- Die verschiedenen Formate und Farben (wenn vorhanden) sind bereits in den Kartons gemischt.

 

4. Welcher Kleber für welchen Untergrund?

Bevor man mit der Verarbeitung verschiedener Wandverkleidungen beginnen kann, sollte man sich Gedanken über den Untergrund machen, auf welchen die Wandverkleidung verarbeitet werden soll. Je nach Untergrund wird entsprechendes Verarbeitungsmaterial, insbesondere Kleber o.ä. benötigt.


4.1. Mineralische Kleber:

sind meistens Kleber auf Zementbasis.

Geeignete Untergründe sind Beton, Leichtbeton, Porenbeton ( mindestens 3 Monate alt), Zement- und Kalkzementstuck, voll verfugtes glattes Mauerwerk (kein gemischtes Mauerwerk), Trockenbauplatten aus Gips, Gipskarton und Gipsfaser, Zementestriche, Trockenestriche, Bodenaufbau mit Fußbodenheizung.

Diese müssen sauber, trocken, tragfähig, fest und eben sein. Die Schichtstärke sollte max. 5mm bei verdichtetem Mörtelbett haben.

Verarbeitung: Bei stark saugenden oder sandigen Untergründen sollte ein/e Haftgrund/Grundierung aufgetragen werden, Einwirkzeit ca. 120 Minuten. Gießen Sie Wasser in ein sauberes Gefäß und mischen Sie den Kleber dazu bis die richtige Konzistenz erreicht ist, diese sollte Klumpen frei sein. Lassen Sie den Kleber 3-5 Minuten ziehen (Reifen), danach noch einmal gut durchmischen. Benutzen Sie einen glatten Spachtel um eine Kontaktschicht aufzutragen, danach nehmen Sie einen Kammspachtel (das Werkzeug mit einem Winkel von 45° bis 60° halten) um eine strukturierte Schicht zu erstellen. Tragen Sie nicht mehr Mörtel auf als Sie in 30min belegen können. Verlegen Sie das Werkstück mit einem leichten Druck, schieben Sie es an die richtige Stelle. Kurz vor dem Aushärten verfugen, Material reinigen.

Die Aushärtungszeit beträgt in etwa einen Tag, es gibt aber auch Schnellhärtende Kleber diese sind schon nach ein paar Stunden belastbar. Die Verarbeitungstemperatur beträgt +5°C bis +30°C.


4.2. Organische Kleber:

sind fertig angemischte Kleber auf Kunststoffbasis auch Dispersionskleber genannt.

Diese können auf fast allen Untergründen im Innen- und Außenbereich verwendet werden. Der Untergrund muss sauber, trocken, tragfähig, fest und eben sein.

Verarbeitung: Bei stark saugenden oder sandigen Untergründen sollte ein/e Haftgrund/Grundierung aufgetragen werden, Einwirkzeit ca. 120 Minuten. Dann den Kleber mit einer Zahnkelle von 6x6 mm oder 8x8mm auf den Untergrund auftragen. Im Außenbereich ist das zu klebende Werkstück auch auf der Rückseite mit Kleber zu versehen auch Buttering-Floating-Verfahren genannt. Für den Innenbereich sollte das Werkstück mit min. 60% seiner Fläche mit dem Kleber Kontakt haben, im Außenbereich mit min. 80%. Den Kleber in den Fugen mit einem feuchten Pinsel anarbeiten, aber nicht zu nass um eine Verschmutzung des Werkstücks zu vermeiden. Während der Abbindungsphase die verklebten Flächen gegen starke Sonneneinstrahlung, Frost und Feuchtigkeit schützen. Frische Kleberreste mit Wasser beseitigen. Die Verarbeitungszeit beträgt 10-15 Minuten.

Ihre Aushärtungszeit beträgt etwa einen Tag. Die Verarbeitungstemperatur beträgt +5°C bis +25°C.

 

5. Reinigung und Pflege

Die Riemchen lassen sich nach der Verlegung ganz einfach mit klarem Wasser reinigen. Um Verschmutzungen langfristig zu vermeiden empfehlen wir eine Steinimprägnierung. Diese dringt tief in die Oberfläche ein und bildet in den Kapillaren einen unsichtbaren Schutz. Dieser bewirkt, dass Feuchtigkeit, Öle, Fette und aggressive Verschmutzungen nicht mehr eingesaugt werden. Moos, Algen, Schimmel und Ausblühungen finden keinen Nährboden mehr. Hier bieten wir gerne passende Produkte aus unserem Sortiment mit an.

Ihre Vorteile:

    Riemchen und Pflegeprodukte aus einer Hand
    Steinimprägnierung für alle saugfähigen Natur- und Kunssteine
    wasser-, öl- und schmutzabweisend
    transparent und atmungsaktiv
    für den Innen- und Außenbereich geeignet
    leichtes Entfernen von Flecken
    ideal zur Überbrückung von undichten Stellen oder Haarrissen (bis ca. 0,2mm)

Anwendung:
Die zu behandelnde Oberfläche sollte trocken, sauber, fleckfrei und saugfähig sein. Die Imprägnierung wird im Sprüh- (Druckspritze, Sprühflasche) oder Streichverfahren (Pinsel, Schaumstoffrolle, Microfasertuch oder Microfaser-Wischmopp) sparsam und gleichmäßig pur aufgetragen. Nicht zu satt auftragen. Überschüssiges Material vor dem Antrockenen mit einem Lappen restlos abwischen. Das Produkt darf nicht an der Oberfläche zum Stehen kommen. Es muss vollständig einziehen.


Verarbeitung Glasbausteine

Bei den Glasbausteinen ist die Verarbeitung ein wenig aufwendiger. Zuerst wird ein Mörtelbett benötigt. In dieses werden dann die Abstandshalter gedrückt. Die Abstandshalter bewirken das die Glasbausteine in jeder Fuge die gleichen Abstände zueinander haben. Die Abstandshalter können in 4mm oder in 8mm Größe verarbeitet werden. Danach muss entschieden werden, ob einer Verarbeitung im Verbund oder ohne Verbund gemacht werden will. Bei der Verarbeitung im Verbund wird in jeder zweiten Reihe als Anfangs- und Endstein jeweils ein halber Stein benutzt. So entsteht eine zusätliche Stabilität. Es werden außerdem in jeder zweiten Reihe Armiereisen in der Wand verankert. Diese ragen dann in die Mauer rein und verankern die Galsbausteine mit der Wand. Am Schluss werden dann die Glasbausteine eingeschlemmt und von dem überschüssigen Mörtel oder Kleber mit einem nassen Schwamm befreit.
Alle Infos zu den Glasbausteinen finden Sie auf der Produktseite. Diese finden
Sie hier: Glasbausteine.


 

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